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News-Archiv
Durch den Umbruch von der analogen zur digitalen Projektion sind die herkömmlichen fotochemischen Prozesse kaum mehr nötig. Wir mussten darum leider die Filiale in Ostermundigen schliessen. Alle Arbeiten, von der Filmentwicklung, über die digitale Postproduktion bis zum DCP, werden weiterhin in Zürich ausgeführt, auch von Materialien die im Kopierwerk in Ostermundigen gelagert sind.
Dazu ein Auszug aus dem Bericht "Das Ende einer Ära" erschienen im Bund:
Am 30.10.2011 schloss das Berner Traditionsunternehmen, niedergewalzt von der Digitalisierung, seine Türen für immer.
Edgar Schwarz gründete seinen Betrieb 1945 als kleines Filmlabor in der Berner Lorraine. 1953 zog Schwarz mit seinem Labor an seinen heutigen Standort am Breiteweg in Ostermundigen. Bis in die 60er Jahre entwickelte sich die Schwarz Film AG zu einem blühenden Unternehmen mit 75 Angestellten. Neben der Arbeit am Film – entwickeln, schneiden, farbgestalten, kopieren – stellte Schwarz nun auch spezielle Pumpen und Maschinen zur Filmverarbeitung her, die er in die ganze Welt verkaufen konnte. In dieser Zeit, 1965, begann Charly Huser bei der Schwarz Film AG seine Lehre als Filmlaborant. Er sollte das Unternehmen nicht mehr verlassen – bis morgen.
«Edgar Schwarz war für mich wie ein Vater», sagt Charly Huser. Ein klassischer Patron sei er gewesen, beliebt bei den Kunden, ein grossartiger Filmtechniker und ein grosszügiger Mensch. «Ich habe ihm fast alles zu verdanken.» Schwarz war aber nicht nur das – in gewisser Hinsicht kann man ihn auch als Pionier bezeichnen. Als einer der ersten setzte er bereits in den 40er-Jahren vorwiegend auf den 16-Millimeter-Film. Profis benutzten zu dieser Zeit ausschliesslich 35-Millimeter-Filme, der Schmalfilm galt als Amateurformat. Die Entwicklung gab Schwarz Recht. Der kostengünstigere 16-Millimeter-Film setzte zum Siegeszug an – erst das Videoband konnte ihn stoppen. Bis dahin war die Schwarz Film AG aber längst auch für die Verarbeitung von 35-Millimeter-Filmen ausgerüstet, so dass ihr diese Neuerung vorerst nichts anhaben konnte. 1982 verstarb Edgar Schwarz. Seither durchlebte der Betrieb bewegte Zeiten. Immer weniger Angestellte konnte die Schwarz Film AG beschäftigen – der Digitalfilm liess die Luft für den konventionellen Filmverarbeiter immmer dünner werden. Seit 2009 gehört das Unternehmen der Zürcher Egli Film AG. Im März wurde sie gezwungen, den Betrieb einzustellen.
Dass die Schwarz Film AG im internationalen Filmgeschäft mindestens ein mittelgrosser Fisch war, zeigt sich daran, welche Regisseure in Bern abstiegen, um ihre Filme veredeln zu lassen. Unter ihnen waren Grössen wie Jean-Luc Godard (Je vous salue, Marie), Krzysztof Kieslowski (Trois couleurs: Rouge), Fredi M. Murer (Vitus) und Franz Schnyder (Anne Bäbi Jowäger). Huser beschreibt die Arbeit mit ihnen als «sehr angenehm». «Jeder war anders», sagt er. «Man musste spüren, was sie wollen.» In der Fähigkeit, auf Leute einzugehen, sieht Huser eine seiner Stärken. Das sei ihm den Umgang mit seinen berühmten Kunden erleichtert. «Der schönste Moment war immer, wenn ich den fertigen Film mit dem Regisseur zum ersten Mal anschaute», sagt Huser. Das sei jeweils ein feierlicher Akt gewesen. «Als ich Fredi Murer seinen ‹Vitus› zur Abnahme vorführte, hatten wir am Ende beide Tränen in den Augen.»
«Abrir puertas y ventanas» erhält zwei goldene Leoparden
Der Goldene Leopard des 64. Filmfestivals von Locarno geht an die schweizerisch-argentinische Koproduktion «Abrir puertas y ventanas» von Milagros Mumenthaler. Die Hauptdarstellerin, Maria Canale, wurde zudem mit einem Silbernen Leoparden geehrt. Wir gratulieren Milagros für diese aussergewöhnliche Debutleistung, an der wir als Postproduktion beteiligt waren.
«Abrir puertas y ventanas» erzählt von drei Mädchen, die um ihre verstorbene Grossmutter trauern. Sie versuchen, diese Phase des Übergangs und der Unsicherheit so gut wie möglich zu bewältigen. Die intimen Stimmungen wurden von Gabriel Sandru in subtilen Bildern aufgezeichnet.
Wir wünschen Milagros, Maria und der ganzen Produktion weiterhin viel Erfolg und weitere herausragende Auszeichnungen.
Regie: Milagros Mumenthaler
Kamera: Martin Frias
Produktion: Violeta Bava, David Epiney, Rosa Martinez Rivera, Eugenia Mumenthaler
Colorgrading: Jürgen Kupka
Sourcematerial: 35mm
Ausbelichtung: Kodak 5244
Digitale Filmdistribution hält Einzug in Schweizer Produktionslandschaft
EgliFilm AG übernimmt von Bossa Films AG den Bereich Mojo Digital Filmdistribution und eröffnet im Februar ein neues Kompetenzzentrum für Digitales Kino in Zürich.
Die Zukunft des Kinos ist digital. Bereits heute sind beinahe alle Schweizer Kinobetriebe mit einem digitalen ECinema (HD) Projektionssystem ausgerüstet. Der Ausbau der DCinema (2K) Systeme schreitet kontinuierlich voran. EgliFilm bereitet sich auf die Umwälzung vor und eröffnet ein Kompetenzzentrum für Digitales Kino unter der Leitung von Andrew Katumba.
«Als erste Postproduktion in der Schweiz bieten wir unseren Kunden vom Sendeband über eine 35mm Kopie bis zum 2K DCP alles unter einem Dach» so Michael Egli, CEO der EgliFilm AG. «Der 35mm Film wird nie verschwinden, jedoch wird die Vielfalt der analogen und digitalen Auswertungen zunehmen.» erklärt Yvonne Marti, Geschäftsführerin von EgliFilm AG. Die digitale Distribution ermöglicht auch Filmproduktionen mit bescheidenem Budget eine vergleichsweise hochwertige Auswertung. Daher bietet Mojo Digital Filmdistribution Verleihern künftig zwei Qualitätsniveaus an: Den Vertrieb als ECP (Electronic Cinema Package in HD-Qualität) oder als DCP (Digital Cinema Package in 2K-Qualität). Die strategische Zusammenarbeit von Mojo Digital Filmdistribution mit Publicitas Cinecom im Bereich ECinema wird weitergeführt.
Im Frühjahr 2010 plant EgliFilm Mojo Digital Film Distribution die Durchführung von mehreren Demoscreenings für Verleiher und Produzenten.
EgliFilm sponsert „Talent Tape Award“ am Internationalen Filmfestival Fribourg
Anlässlich der 23. Ausgabe des Internationalen Filmfestival Freiburg hat EgliFilm gemeinsam mit Kodak einen Preis gestiftet. Der „Talent Tape“ im Wert von CHF 27 000 besteht aus der Tape-to-Film-Überspielung eines 90-minütigen Videofilms und wird von einer internationalen Jury an einen/eine Regisseur/in für besonderes Talent bei der filmischen Inszenierung vergeben. Der Transfer auf Kodak-Filmmaterial im Kinoformat erfolgt in unserem Laboratorium in Zürich. Die erste Auszeichnung erhielt der chilenische Regisseur Sebastián Silva, der für seinen Film „La nana“ aus dem Jahr 2008 geehrt wurde.
Frühling 2009 – Auszug unserer Projekte
„Überlingen“ (C-Films, Rushes, Endfertigung, Grading)
„Hundeleben“ (Triluna, Rushes, Endfertigung, Grading)
„Dilemma“ (Cinématheque, Restauration)
„Impasse“ (C-Films, Dreh)
„Amok“ (C-Films, Dreh)
„Anne-Gret“ (C-Films, Dreh)
Juni 2009 – Auszug der Werbeproduktionen (1. Quartal)
Axa (Markenfilm)
Axpo (Rosas ‚n’Co)
Buitoni Pizza (Abrakadabra)
Cardinal (Markenfilm)
Celebrations (Markenfilm)
Chevrolet (Berlin Film)
Denner (Panam)
Lindt (Panam)
Migros Electronics (Wirz Fräfel Paal)
Mobiliar (Wirz Fräfel Paal)
PET (Solid Haller)
Seat (Pumpkin)
Sony Ericsson (Markenfilm)
SUVA (Wirz Fräfel Paal)
Thomi (Markenfilm)
Toyota Japan NTSC (Pumpkin)
Mai 2009 – EgliFilm sponsert „Talent Tape Award“ am Internationalen Filmfestival Fribourg
Anlässlich der 23. Ausgabe des Internationalen Filmfestival Freiburg hat EgliFilm gemeinsam mit Kodak einen Preis gestiftet. Der „Talent Tape“ im Wert von CHF 27 000 besteht aus der Tape-to-Film-Überspielung eines 90-minütigen Videofilms und wird von einer internationalen Jury an einen/eine Regisseur/in für besonderes Talent bei der filmischen Inszenierung vergeben. Der Transfer auf Kodak-Filmmaterial im Kinoformat erfolgt in unserem Laboratorium in Zürich. Die erste Auszeichnung erhielt der chilenische Regisseur Sebastián Silva, der für seinen Film „La nana“ aus dem Jahr 2008 geehrt wurde.
März 2009 - Mit Premium Postproduction von EgliFilm löst ein Fernsehfilm auch im Kino starke Emotionen aus: Die Standesbeamtin
Für „Die Standesbeamtin“ des Regisseurs Micha Lewinsky, eine Koproduktion von Schweizer Fernsehen und Langfilm im Verleih der Walt Disney Studios Switzerland, kamen modernste Technologien und unsere langjährige Erfahrung zum Einsatz, um den auf S-16 mm gedrehten Film zum Erlebnis auf der Leinwand werden zu lassen: Mit optimalen 2K-Scans, mit unverkennbaren Color Gradings und mit anspruchsvollen Belichtungsarbeiten auf dem ARRILASER.
Dezember 2008 - Werbeproduktionen im November und Dezember 2008
Lancia (WeberHarbeke)
ABB (Seed)
Geberit (Seed)
Zimtstern (Shining Pictures)
Swarovski (Frame Eleven)
Minor (Pumpkin Film)
Möbel Hubacher (Framix)
BMW Editorial (Eqal Visual Productions)
Geberit (Markenfilm Schweiz)
Stöckli (Markenfilm Schweiz)
November 2008 - EgliFilm gratuliert und feiert mit
Die Verleihung des Edi.08, des wichtigsten Preises für Werbe-, Industrie- und Unternehmensfilme in der Schweiz, war ein voller Erfolg. Nicht nur für renommierte Marken wie Hiltl und Blick oder den Sänger Nunzio la Vecchia, sondern auch für IWC, Coop, Pfister und das Filmfestival von Locarno, die ebenfalls zu den diesjährigen Preisträgern zählen.
Genau wie EgliFilm: Mit unseren Premium Postproductions waren wir an den meisten Produktionen beteiligt – von der Entwicklung über das Grading bis hin zum Online. Wir gratulieren unseren Partnern und freuen uns auf viele weitere auszeichnungswürdige Projekte in der Zukunft.
Commercials
Gold:
Hiltl „Geräuschemacher“ von Onfilm
Entwicklung, Grading, Online
Beste Regie:
Blick „Riskieren“ von Markenfilm Schweiz
Entwicklung (Teil), Grading, Online
Beste Kamera:
Pfister „Inspired by nature“ von Solid&Haller
Entwicklung und Onelight
Bester Schnitt:
Hiltl „Geräuschemacher“ von Onfilm
Entwicklung, Grading, Online
Clips und Trailer
Gold:
AET „Locarno“ von Absolutturnus
Entwicklung und Grading
Bronze:
Nunzio La Vecchia „Nightshift“ von JD Pictures
Entwicklung und Grading
Beste Musik und Sounddesign:
Coop „Stress“ von Combo Entertainment
Entwicklung und Grading
Corporate
Silber:
IWC Schaffhausen „The book of dreams“ von Condor
Entwicklung
Beste Visuelle Effekte:
IWC Schaffhausen „The book of dreams“ von Condor
Entwicklung
September 2008 - EgliFilm:
Technik vom Feinsten für Spielfilme, Werbefilme und den ersten Schweizer Science Fiction Film
Für die perfekte Umsetzung von Filmen und Werbe-Spots bedarf es auch der perfekten Technik. Als erste Postproduction in der Schweiz bietet EgliFilm neu Farbkorrekturen in Echtzeit an. Mit der Erweiterung des bestehenden Filmlightsystems ist ein Rendering der Farbkorrekturen in 2K jetzt in Real-time möglich. Einzigartige Voraussetzung für anspruchsvolle Werbe-, Spiel- und Dokumentarfilm-Produktionen und Garantie für intensiv beschleunigten Workflow. Zusätzlich wurde für den reibungslosen und noch schnelleren Ablauf der – auch im HD-Bereich – immer zahlreicheren Produktionen das gesamte interne Netzwerk auf 10 Gigabit Highspeed mit über 40TB Speicher umgestellt.
Darum kann auch die Reise in den Weltraum in die zweite Runde durchstarten: Für den ersten Schweizer Science Fiction Film «Cargo» setzt ein 15-köpfiges EgliFilm-Team die komplette Postproduction vom Schnitt über die 3D-Animation bis hin zum Compositing um. Und dem Team von Regisseur Ivan Engler steht dafür ebenfalls neu eine ultra-schnelle Renderfarm, bestehend aus 10 Quadcore-Computern mit 15 Terrabyte Speicherplatz, zur Verfügung. So sind raffinierten Special Effects in Zukunft kaum mehr Grenzen gesetzt. Übrigens: «Cargo» soll dann ab Spätsommer 2009 das Schweizer Kinopublikum begeistern.
Mai 2008 - Unterwegs im Weltraumfrachter «Cargo»
Die Reise im Weltraum geht weiter. Das VFX Team rund um Regisseur Ivan Engler wird nun laufend ausgebaut. Gestartet wird mit den aufwändigen 3D-Animationen, die im Sommer in einem Team von ca. 12 Leuten dann mit den Originalaufnahmen im Compositing zu einem Ganzen vereint werden. Freuen Sie sich mit uns auf die spannende Story rund um einen Weltraumfrachter, der Menschen nach einem Ökokollaps von der Erde rettet und schaurige Geheimnisse birgt.
April 2008 - Erweiterung für alle HD-Produktionen
Neu hinzugekommen ist der neue HDV Recorder HVR-M35E von Sony. Dieses neue Modell ist fähig interlaced wie auch progressiv wiederzugeben. Das Spezielle ist die kompromisslose Anbindung an unsere Infrastruktur. Das Videosignal ist über SDI direkt in unseren smoke einlesbar, so ist das Signal direkt unkomprimiert und wird in den weiteren Arbeitsschritten, sei es Colorcorrection oder Compositing, immer in der höchsten Auflösung bearbeitet.
Damit sind wir jetzt für Ihre digitalen Kino- und Fersehproduktionen von morgen – ob Fiction, Dok oder Werbung – noch perfekter ausgestattet.
Januar 2008 - Unterwegs im Weltraumfrachter «Cargo»
Gerade wird der erste grosse Schweizer Science-Fiction Film «Cargo» von Atlantis Pictures produziert. Die Dreharbeiten finden im Sulzerpark in Winterthur statt. Wir von EgliFilm unterstützen das ehrgeizige Projekt, indem wir die gesamte, aufwändige Postproduction durchführen und für alle Special Effects verantwortlich sind.
Dezember 2007 - Top ausgerüstet für alle HD-Produktionen
Mit unserem neuen HDCam SR Recorder mit 4:4:4 Formatconverter Option ist unsere HD-Kette perfekt geschlossen: Telecine, Farbkorrektur, Editing, Recorder HDCam/HDCam SR/HDCam SR RGB/DVCPro HD und natürlich Ausbelichtung auf 35mm.
Mai 2007 - Aus Egli Swiss Effects wird EgliFilm. Und Qualität wird Premium Postproduction.
Denn der Name Egli steht seit über 40 Jahren für erstklassige Services in allen Bereichen der Postproduktion. Vom Spielfilm bis zum Werbespot. Vom Negativ bis zur HD-Produktion. Neben Telecine zählen auch weiterhin z.B. Editing und Compositing, High-end FX, CGI und DVD-Produktionen zu unseren Kernkompetenzen. Neben unserer für die Schweiz einzigartigen technischen Ausstattung profitieren Sie dabei vor allem vom optimalen Teamwork der von uns zusammengestellten Projektteams. Auf höchstem Niveau werden Sie durch unsere 25 Mitarbeitenden kompetent unterstützt. Damit Qualität Qualität bleibt – und Ihre Produktion auch in Zukunft wieder von der Premium Postproduction durch EgliFilm profitiert.
2005: Ein Grund zu feiern – 60 Jahre Schwarz Film
Edgar Schwarz eröffnete 1945 in der Berner Lorraine seine erste Werkstätte. Heute ist Schwarz Film, geleitet von Philipp Tschäppät, ein international tätiges Filmkopierwerk - mit Hauptsitz in Ostermundigen/Bern und Niederlassungen in Zürich, Berlin, Ludwigsburg – zu dessen Kunden zahlreiche berühmte Filmschaffende gehören. Über 200 Gäste und Mitarbeiter feierten in stilvollem Rahmen im Kornhauskeller, Bern, das 60-jährige Bestehen.
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